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Unternehmen
OSCORNA - ein Partner der
Natur
1935 wurde der Grundstein für unser heutiges Unternehmen gelegt.
In bescheidenem Rahmen wurden Hörner und Rinderhufe zu Hornmehl und
Hornspänen vermahlen. Damals ahnte noch niemand, welche Bedeutung
die organisch-biologische Düngung erlangen würde.
Unsere jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Dünger und Biologische
Pflanzenpflege hat gezeigt, daß insbesondere natürliche Produkte
in der Lage sind gesunde Pflanzen wachsen zu lassen.
1935
Gründung des Unternehmens. Beginn mit der Vermahlung von Hörnern
und Rinderhufen zu den hochwertigsten organischen
Stickstoffdüngern: Hornmehl, Horngrieß und Hornspäne. Diese
enthalten 14% organischen Stickstoff. Horn ist damit der
stickstoffreichste organische Dünger überhaupt.

1945
Robert Schulmeister tritt als Gesellschafter in das Unternehmen
ein. Er ist von Anfang an ein Verfechter der
Produktion von Düngern, die weder Boden, Pflanzen, Mensch noch Tier
schädigen, sondern die im Gegenteil mithelfen, den Boden zu
verlebendigen, um gesunde Pflanzen wachsen zu lassen. Mit dieser
Wertevorstellung, die sich auch die Mitarbeiter zu eigen gemacht
haben, ist sichergestellt, daß sich OSCORNA in allen Bereichen für
den Umweltschutz engagiert.
1952
Der Markenname OSCORNA wird als Warenzeichen gesetzlich geschützt.

1960
In Deutschland werden organische und vorwiegend
organisch-mineralische Düngemittel mit Chromgehalten von bis zu 10%
angeboten und verkauft. Aufgrund unseres Vortrages beim
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wird
für den Chromgehalt in organischen und organisch-mineralischen
Düngern ein Grenzwert von 0,8% eingeführt, der inzwischen auf 0,3%
abgesenkt wurde. Seit 1986 verzichten wir freiwillig auf die
Verarbeitung von chromhaltigem Haut- und Ledermehl.
1963
Mit Ausnahme von Rasen- und Baumdünger mischen wir unseren Produkten
kein Kali bei, weil das für die Pflanzenernährung notwendige Kali
durch eine Belebung der Böden von den Bodentieren freigesetzt und
produziert (Regenwurm) wird.
1970
Die Auslieferung unserer Produkte erfolgt bis heute durch
überregionale Großhändler, so daß unser Werk in der Regel volle
25-tons- Waggons bzw. -Lkws verlassen; dadurch minimieren wir die
Verkehrsbelastung . Großhändler übernehmen jeweils im näheren
Umkreis ihrer Läger die Logistik. Durch die gleichzeitige
Auslieferung anderer Produkte sind auch dort volle Lkws im Einsatz.
Entgegen den Marktwünschen nach Rasendüngern mit Unkrautvernichter
verzichtet unser Unternehmen auf beachtliche Umsätze und Gewinne.
Wir waren und sind der Ansicht, daß man, nur um einen "Rasen
ohne Gänseblümchen" zu haben, eine ständige Belastung des
Bodens mit Unkrautvernichtern aus Umweltschutzgründen nicht
verantworten kann.
1975
Seit 1975 empfiehlt OSCORNA in millionenfacher Auflage die
Kompostierung. Zu dieser Zeit war diese noch in wenigen Gärten
heimisch. Die Verrottung bedurfte mehrmaligen Umsetzens und dauerte
meist ein Jahr und länger.
Der von uns entwickelte Kompostbeschleuniger ermöglicht bei
sachgerechter Anwendung eine Verrottung innerhalb von 10-12 Wochen.
1979
Bis heute verstärkte Anstrengungen, die zur Herstellung unserer
Naturdünger benötigten Rohstoffe lose
einzukaufen, um Verpackungsmaterial zu vermeiden.

1981
In Zusammenarbeit mit der Firma Gebrüder Schaette KG, Bad Waldsee,
wird das Programm: "OSCORNA - Biologische Pflanzenpflege"
entwickelt und von OSCORNA angeboten.
Dem Hobbygärtner wird damit die Alternative zum chemischen
Pflanzenschutz geboten, um seine Pflanzen gegen Krankheiten und
Schädlinge auf natürlichem Wege widerstandsfähig zu machen.
1985
Übernahme der Firma Ernst-Otto-Cohrs, Rotenburg/Wümme, Hersteller
lebenfördender Pflegemittel für Boden und Pflanze.
1988
Reduktion des Phosphat-Gehaltes des Produktes OSCORNA-Animalin von
seither 9% auf 7%.
Ist im Boden zuviel Phosphat vorhanden, wird die Aufnahme anderer
Nährstoffe blockiert.
1991
Weitere Reduktion des Phosphatgehaltes auf die vom Gesetzgeber als
Minimum geforderten 4%.

1990-1997
Verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung des betrieblichen
Umweltschutzes:
Durch den Verzicht auf Tragegriffe werden jährlich ca. 8 t PE-Folie
eingespart.
Warenpräsentation zunehmend in Mehrweg-Verkauscontainern, dadurch
Senkung des Verbrauchs von PE-Folie für die Transportverpackung.
Erstellung eines Energie-Optimierungskonzeptes durch ein
unabhängiges Ingenieurbüro. Vollständige Umsetzung der
vorgeschlagenen Maßnahmen.
Einsatz von Mehrweg-Staubhauben bei der Lagerung unserer Fertigwaren
und damit weitere Einsparung von PE-Folie.
Einbau von Rußfiltern zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes
unserer Gabelstapler.
Einführung eines Abfallwirtschaftskonzeptes in allen Bereichen,
welches die Vermeidung, Verminderung und Verwertung von Abfällen
zum Ziel hat.
Einbau von doppelverglasten Fenstern zur Wärmedämmung und als
Schallschutz.
1997
Im Rahmen der Ausschreibung "Umweltpreis für Unternehmen"
des Landes Baden-Württemberg ist unser Unternehmen in der engeren
Auswahl. Die Jury ist von den vielfältigen Maßnahmen im
Umweltschutz in den verschiedensten Unternehmensbereichen sehr
beeindruckt und bestätigt, daß Vorbildliches im Umweltschutz
geleistet wird.
1997
Für herausragende Leistungen auf den Gebieten des Umweltschutzes,
der Umweltvorsorge und der Umweltentwicklung wird unserem
Unternehmen der Umweltpreis der Stadt Ulm 1997 verliehen.
1997
Erstmalige Validierung des Unternehmens OSCORNA mit seinem Standort Ulm nach der EU Öko-Audit Verordnung.
1998
Anerkennung durch das Land Baden-Würrtemberg innerhalb des Wettbewerbs "Umweltpreis für Unternehmen".
2002
Erstmals veranstalten unsere Fachberater im Außendienst Rasenseminare. In Kurzvorträgen erfahren so jährlich ca. 40.000 Besucher in Deutschland und Österreich den natürlichen Weg für einen dichten, grünen und strapazierfähigen Rasenteppich.
2004
Ausweitung unserer Vortragstätigkeit durch "Rosenseminare" und Vorträge für das biologische Gärtnern im Obst- und Gemüsegarten.
2005
Sämtliche OSCORNA-Naturdünger werden mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.
2006
Die Zeitschrift "Ökotest" berichtet in ihrer Märzausgabe über die Untersuchung verschiedener Gartendünger. Unser Produkt Oscorna-Animalin-Gartendünger erhält als einziger organischer Dünger die Bestnote "sehr gut".
2006
Das Unternehmen entschließt sich, sämtliche organisch-mineralischen Handelsdünger aus dem Sortiment zu nehmen. Somit werden in der Produktion ausschließlich natürliche Rohstoffe verarbeitet.
2007/2008
Am Betriebsstandort in Ulm werden zwei Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen, die jährliche Produktion dieser Anlagen entspricht ca 80 % des jährlichen Strombedarfs (Basis: Verbrauch 2007) des Unternehmens (Produktion, Lager und Verwaltung).
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